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Neue Theoriefragen ab April 2025

Das müssen Fahrschüler jetzt wissen 🚦📘
Ab dem 1. April 2025 tritt ein überarbeiteter Fragenkatalog für die theoretische Führerscheinprüfung (TFEP) in Kraft. Damit soll die Prüfung noch besser an die Realität im Straßenverkehr angepasst werden. Insgesamt umfasst der neue Katalog 1.197 Fragen, die allesamt öffentlich einsehbar sind. Der TÜV-Verband erklärt, was sich ändert – und was das für dich bedeutet.


Warum gibt es neue Theoriefragen?

Der Fragenkatalog wird regelmäßig aktualisiert, um neue Entwicklungen im Straßenverkehr abzubilden. Dazu gehören:

  • neue Mobilitätsformen wie E-Scooter, Lastenräder oder Pedelecs,
  • gesetzliche Änderungen wie z. B. der neue THC-Grenzwert,
  • Anpassungen veralteter Themen oder unpräziser Fragestellungen.

„Die Theorieprüfung muss widerspiegeln, was auf den Straßen tatsächlich passiert“, sagt Fani Zaneta, Expertin beim TÜV-Verband.

Durch die halbjährlichen Updates zum 1. April und 1. Oktober bleiben Fahrschüler*innen und Prüfungen auf dem neuesten Stand. Dass die Qualität der Ausbildung Wirkung zeigt, belegen auch die Unfallzahlen: Bei den 18- bis 24-Jährigen sank die Zahl der Verkehrstoten seit 2005 um ganze 75 %.


Neu: Abbildungsfragen mit mehreren richtigen Antworten

Die auffälligste Neuerung ist ein komplett neuer Aufgabentyp:
👉 Abbildungsaufgaben, bei denen mehrere Antworten ausgewählt werden können.

Diese Aufgaben durchlaufen einen aufwendigen Prüfprozess nach psychometrischen Kriterien. So wird sichergestellt, dass Wissen fair und objektiv abgefragt wird und die Prüfung aussagekräftig bleibt.

Der überarbeitete Fragenkatalog betrifft sämtliche Klassen – vom Grundstoff bis hin zu speziellen Themen für Lkw oder Bus.


Wie läuft die Theorieprüfung jetzt ab?

Für die Klasse B gilt Folgendes:

  • 1.197 Gesamtfragen im Katalog
  • Prüfung in 13 Sprachen möglich
  • 30 Fragen in der Prüfung:
    • 20 Grundstoff
    • 10 fahrzeugspezifisch
  • Maximal 10 Fehlerpunkte erlaubt
  • Zwei falsch beantwortete 5-Punkte-Fragen bedeuten automatisch: nicht bestanden
  • 5-Punkte-Fragen behandeln besonders wichtige Regeln, z. B. Vorfahrt

Für Lkw- (Klasse C) und Busfahrer (Klasse D) ist die Prüfung umfangreicher:
➡️ 37 bzw. 40 Fragen, ebenfalls max. 10 Fehlerpunkte.


Deutschland im Vergleich: Viele Fragen, aber volle Transparenz

Mit 1.197 Fragen ist der deutsche Fragenkatalog größer als in vielen anderen Ländern – in Frankreich sind es z. B. rund 1.040.

Der große Vorteil:
👉 Alle deutschen Prüfungsfragen sind öffentlich.
Sie werden exakt so im Unterricht behandelt, wie sie später in der Prüfung erscheinen. In vielen EU-Ländern bleiben die Aufgaben hingegen geheim.

Das sorgt für faire, planbare und transparente Vorbereitung.


Wer schneidet besser ab – jüngere oder ältere Prüflinge?

Laut aktuellen Zahlen aus 2024:

  • Unter-18-Jährige bestehen die Theorieprüfung deutlich häufiger.
    • Nichtbestehensquote: 36 % (9 Prozentpunkte besser als der Gesamtdurchschnitt)
  • In der praktischen Prüfung fallen sie seltener durch:
    • Durchfallquote: 24 % (13 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt)

Mögliche Gründe: Lernroutine aus Schule und Ausbildung sowie mehr Prüfungs­erfahrung.


Tipps für deine erfolgreiche Theorieprüfung

🎯 1. Früh genug anfangen
Regelmäßiges Lernen bleibt besser hängen.

📝 2. Mit den offiziellen Fragen üben
Alle Fragen sind öffentlich – nutze das!

🧠 3. Verstehen statt auswendig lernen
Viele Fragen prüfen Zusammenhänge, nicht nur Fakten.

📊 4. Lernstand in der Fahrschule checken
Digitale Tools zeigen dir, wo noch Lücken sind.

😌 5. Ruhe bewahren
Prüfer*innen wollen niemanden durchfallen lassen – sie möchten sehen, dass du sicher bist.

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